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Was mitnehmen ins Schwimmbad?
Kurz: Badesachen, Handtuch, Badeschuhe, Duschgel und eine Münze für den Spind — damit kommst Du in jedem Bad zurecht. Je nach Ziel kommen Schwimmbrille, Sonnenschutz, Bademantel oder Schwimmwindeln dazu. Die Listen unten sind nach Anlass sortiert, damit Du nichts doppelt und nichts zu wenig einpackst.
Die Grundausstattung für jeden Badbesuch
Egal ob Hallenbad um die Ecke oder großes Erlebnisbad: Diese Dinge brauchst Du immer. Wer sie fest in einer eigenen Badetasche lässt und nach jedem Besuch nur Handtuch und Badesachen wäscht, ist beim nächsten Mal in zwei Minuten startklar.
- Badekleidung — in den meisten Bädern Badeanzug, Bikini oder Badehose; Straßenkleidung im Wasser ist fast überall untersagt. Was genau zugelassen ist, steht in der Badeordnung des Bades.
- Handtuch — ein großes zum Abtrocknen, wer mag ein zweites zum Hinlegen. Mikrofasertücher sind leicht und trocknen schnell, fühlen sich aber anders an als Frottee.
- Badeschuhe — für Dusche, Umkleide und den Weg zum Becken.
- Duschgel und Shampoo — vor dem Baden duschst Du ohnehin, danach erst recht: Das Chlor will aus den Haaren.
- Münze oder Chip für den Spind — viele Spinde funktionieren mit Pfand. Manche Bäder arbeiten mit Armbändern, dann brauchst Du nichts.
- Eine Tüte für nasse Sachen — oder eine Badetasche mit eigenem Nassfach.
- Haargummi oder Badekappe — lange Haare stören beim Schwimmen; manche Bäder schreiben eine Badekappe vor.
Zusätzlich fürs Bahnenschwimmen
Wer zum Trainieren kommt, profitiert von einer gut sitzenden Schwimmbrille: Mit offenen Augen unter Wasser schwimmst Du gerader und schonst die Augen vor dem Chlorwasser. Beschlägt sie ständig, hilft unser Ratgeber Schwimmbrille beschlägt — was tun?. Eine Trinkflasche am Beckenrand ist kein Luxus: Auch im Wasser schwitzt man, man merkt es nur nicht. Wer mitzählen will, nimmt eine wasserdichte Uhr mit — im Ratgeber Kalorienverbrauch beim Schwimmen steht, was die Bahnen tatsächlich bringen.
Zusätzlich fürs Freibad und den Badesee
- Sonnenschutz — Sonnencreme, Sonnenbrille, eine Kopfbedeckung. Nasse Haut und Wasseroberflächen täuschen leicht darüber hinweg, wie stark die Sonne ist.
- Decke oder Liegematte — Liegen gibt es selten genug für alle.
- Wasser und Snacks — sofern das Bad Mitgebrachtes erlaubt. Glas bleibt zu Hause.
- Warme Kleidung für den Rückweg — nach einem langen Badetag ist es abends schnell frisch.
- Am See: Wasserschuhe gegen Steine und Muscheln — und vor dem Baden ein Blick auf die Wasserqualität, siehe Wasserqualität im Badesee prüfen.
Zusätzlich in die Therme oder Sauna
In Thermen und Saunalandschaften brauchst Du meist einen Bademantel und Saunatücher: In der Sauna sitzt man vollständig auf dem Handtuch, damit kein Schweiß aufs Holz tropft. Badeschlappen sind hier noch wichtiger als im Hallenbad, weil die Wege zwischen Becken, Sauna und Ruheraum länger sind. Viele Thermen verleihen Bademäntel und Tücher gegen Gebühr — ein Blick auf die Website spart Gepäck. Was beim Saunieren gut tut und was nicht, steht im Ratgeber Wie gesund ist Sauna wirklich?.
Mit Baby oder Kleinkind
Mit kleinen Kindern packst Du am besten so, als würde alles zweimal nass. Schwimmwindeln schreiben viele Bäder für Kinder vor, die noch Windeln tragen, und auch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät beim Babyschwimmen dazu — normale Windeln saugen sich voll und werden schwer. Dazu ein großes Kapuzenhandtuch oder ein kleiner Bademantel, warme Wechselkleidung, etwas zu trinken und Snacks. Kinder kühlen im Wasser schneller aus als Erwachsene: Wenn die Lippen blau werden oder das Kind zittert, ist die Pause fällig, auch wenn es protestiert. Für die ganz Kleinen lohnt der Ratgeber Babyschwimmen.
Was zu Hause bleibt
Wertsachen, die Du nicht brauchst, bleiben am besten daheim — auch ein abgeschlossener Spind ist kein Tresor. Glasflaschen sind in nahezu allen Bädern verboten. Ob Du im Bad fotografieren darfst, regelt die Badeordnung; aus Rücksicht auf andere gilt in Umkleiden und Duschen ohnehin: Kamera aus.
Noch auf der Suche nach dem passenden Bad? Die Umkreissuche zeigt Dir Schwimmbäder in Deiner Nähe, sortiert nach Entfernung — vom Hallenbad bis zum Freibad.
Häufige Fragen
- Was braucht man unbedingt fürs Schwimmbad?
- Badekleidung, ein Handtuch, Badeschuhe, Duschgel und eine Münze oder einen Chip für den Spind. Wer Bahnen schwimmen will, nimmt eine Schwimmbrille mit. Alles andere — Sonnencreme, Snacks, Föhnbürste — hängt vom Bad und vom Tag ab.
- Was sollte ich mit Kleinkind ins Schwimmbad mitnehmen?
- Schwimmwindeln (normale Windeln saugen sich voll; viele Bäder schreiben Schwimmwindeln vor), ein großes Handtuch oder einen Bademantel, warme Kleidung für danach, etwas zu trinken und einen kleinen Snack. Ein Ersatzbody hilft, wenn beim Umziehen etwas danebengeht.
- Brauche ich im Schwimmbad Badeschuhe?
- Pflicht sind sie selten, sinnvoll fast immer: In Duschen und Umkleiden laufen viele Menschen barfuß über dieselben nassen Böden, und dort wird Fußpilz übertragen. Badeschuhe sind außerdem rutschfester als nackte Füße auf Fliesen.
- Darf ich Essen mit ins Schwimmbad nehmen?
- Das regelt jedes Bad selbst in seiner Haus- und Badeordnung. In Freibädern ist mitgebrachtes Essen auf der Liegewiese meist üblich, in Hallenbädern und Thermen oft nur in ausgewiesenen Bereichen. Glasflaschen sind fast überall verboten — ein Scherbenfund im Barfußbereich ist ein echtes Problem.